Samstag, 8. Dezember 2012

Steiner-Zitat - Wie wir unseren Planeten zerstören - oder aufbauen!


"So befestigen wir im Astralleib, im Ätherleib und im physischen Leib durch Weisheit, Frömmigkeit und Lebenssicherheit dasjenige, was wir als Mensch als unser Bestes erarbeiten können für die ganze Evolu­tion unserer Erde. So arbeiten wir an unserem Erdenplaneten, erwerben wir uns aber auch ein Gefühl dafür, daß der Mensch nicht einzeln, isoliert dasteht, sondern daß das, was er erarbeitet in seiner Seele, Wert und Bedeutung für das Ganze hat. Und wie kein Sonnenstäubchen ist, das die Gesetze des Weltalls nicht in sich trägt, so ist kein Mensch, der nicht durch das, was er tut und läßt, das Weltall aufbaut und zerstört. Wir können ebensoviel dem fortschreitenden Weltprozeß geben, wie wir ihm nehmen, wie wir von ihm herausbröckeln können dadurch, daß wir uns nicht um den Werdegang kümmern, daß wir uns nicht mit Frömmigkeit durchdringen, uns nicht Lebenssicherheit erwerben. Durch diese Unterlassungen wirken wir ebenso an der Zerstörung des Pla­neten mit, wie wir durch die Aneignung von Weisheit, Frömmigkeit und Lebenssicherheit ihn aufbauen. So ahnen wir allmählich, was die Geisteswissenschaft gefühlsmäßig uns werden kann, wenn sie den gan­zen Menschen ergreift." GA127, S. 85


Freitag, 30. November 2012

Nicht stehenbleiben!

"Der Mensch ist nicht ein stehenbleibendes Wesen, er ist ein Wesen im Werden. - Je mehr er sich selbst in die Möglichkeit versetzt, zu werden, desto mehr erfüllt er seine wirkliche Aufgabe."
Rudolf Steiner

Sonntag, 25. November 2012

Anthroposophie wird nur von der Liebe richtig erfasst.


„Und Erkenntnis ist nur die Form, wie durch den Menschen die Mög­lichkeit gegeben werden soll, daß der wahre Geist aus Weltenweiten in menschlichen Herzen sich sammle, damit er von Menschenherzen aus die menschlichen Gedanken durchleuchten könne. Und weil wirklich Anthroposophie nur von der Liebe erfaßt werden kann, deshalb ist sie liebeschaffend, wenn sie in ihrer wahren Art von Menschen ergriffen wird. Deshalb konnte inmitten des wütenden Hasses eine Stätte der Liebe in Dornach gebaut werden. Und Worte, sie werden auf anthro­posophischem Gebiet nicht so geprägt, wie sonst in der Gegenwart Worte geprägt werden, Worte werden geprägt, indem sie alle eigent­lich Bitten sind. Jedes Wort in der Anthroposophie ist im Grunde ge­nommen, wenn es in richtigem Sinne gesprochen wird, eine Bitte, eine andächtige Bitte: die Bitte, daß der Geist zu den Menschen herabkommen möge.


GA 257 Anthroposophische Gemeinschaftsbildung, Erster Vortrag

Rudolf Steiner über Toleranz


"Und wenn mehrere Menschen sich mit demjenigen, was sie aus dem Alltagsbewußtsein haben, dann zusam­menfinden und nicht mit der vollen Empfindung sich erheben zu der übersinnlichen Welt, wenn sich solche Menschen zusammenfinden, um einfach in der alltäglichen Seelenverfassung die Sprache der übersinn­lichen Welt zu hören, dann ist eine unendlich große, eine unermeßlich große Möglichkeit gegeben, daß sie ins Streiten kommen, weil sie unter­einander auf die naturgemäßeste Weise zu Egoisten werden. Dagegen gibt es allerdings ein kräftiges Mittel, das aber auch erst in der Men­schenseele entwickelt werden muß. Das ist das Mittel der innerlichsten durchseelten Toleranz. Aber das muß eben anerzogen werden. Im ge­wöhnlichen Bewußtsein des alltäglichen Erlebens reicht für die Bedürf­nisse, die die meisten Menschen haben, ein recht geringfügiger Grad von Toleranz aus und vieles korrigiert ja einfach die natürliche Um­gebung. Aber für dieses gewöhnliche Bewußtsein des Alltagslebens, da ist es ja so - wer Lebenserfahrung hat, weiß das -, daß eben, wenn zwei Menschen miteinander reden, es ihnen sehr häufig gar nicht darauf ankommt, den andern zu hören. Heute ist ja die Sitte so eingerissen, daß man überhaupt kaum mehr gehört wird, sondern immer, wenn man das eine Viertel des Satzes gesprochen hat, der andere anfängt zu reden, weil ihn das eigentlich nicht interessiert, was man sagt, sondern es interessiert ihn nur seine eigene Meinung. Das geht, wenn auch in leidiger Weise, in der physischen Welt. Das geht nicht mehr in der geistigen Welt. In der geistigen Welt muß unbedingteste Toleranz die Seele durchdringen. Da muß man sich dazu erziehen können, selbst dasjenige, womit man nicht im geringsten übereinstimmt, in aller Ruhe hinzunehmen, nicht nur mit einer hochnäsigen Duldung, sondern so, daß man in einer gewissen Weise es zuinnerst sachlich toleriert als eine berechtigte Außerung des andern Menschen. Es hat in höheren Welten eigentlich nur einen ganz geringen Sinn, gegen irgend etwas Einwen­dungen zu machen; derjenige, der erfahren ist in den Erlebnissen hö­herer Welten, der weiß, daß über ein Faktum die entgegengesetztesten Anschauungen geäußert werden können zum Beispiel von ihm und einem andern. Wenn er in der Lage ist, die entgegengesetzte Anschau­ung des andern mit derselben Toleranz aufzunehmen - bitte, hören Sie das! - wie seine eigene, dann erst erwirbt er sich die notwendige soziale Seelenverfassung für das Erleben desjenigen, was in der Tlieorie aus höheren Welten heraus verkündet wird. Diese moralische Basis ist eben notwendig für ein richtiges Verhältnis des Menschen zu den höheren Welten. Und das Streiten in solchen Gesellschaften, wie ich sie charak­terisiert habe, das beruht eben einfach darauf, daß die Menschen, wenn die Sensation da ist, zu hören: Der Mensch hat nicht nur einen physi­schen Leib, sondern auch einen Ätherleib, Astralleib, Ich und so weiter -sie dieses auf Sensation hin annehmen, aber die Seele nicht umarten zu der Art, die notwendig ist, um das anders zu erleben, als man in der physischen Welt einen Tisch oder einen Stuhl erlebt, die man ja auch in der physischen Welt anders erlebt als im Traume. Wenn die Menschen also ihren gewöhnlichen Seelenduktus hineintragen in ihr vermeint­liches Verstehen der Lehre aus der höheren Welt, dann kommen sie aus diesem Hineintragen ganz selbstverständlich zu Egoismus und Streit." 

GA 257 Anthroposophische Gemeinschaftsbildung, 7. Vortrag.

Montag, 17. September 2012

Anthroposophische Kinderbücher!


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Samstag, 15. September 2012

Vital-Eurythmie / Christiane Hagemann, Michael Werner

Vitaleurythmie

Vitaleurythmie - Buchbesprechung
VITALEURYTHMIE - Das Anti-Stress-Programm für den Alltag / Hagemann, Christiane / Werner, Michael / Bopp, Annette / 2016, Urachhaus. 152 S. – 17,90 EUR.
Die seelischen und körperlichen Folgen allgegenwärtiger Optimierungszwänge sind heute unübersehbar. Stress ist uns als Begleitphänomen des Lebens und als Auslöser von Krankheiten alltäglich geworden. Umso wichtiger sei es - so meinen die AutorInnen - ein Gegengewicht gegen Überdruck und Tempo herzustellen. Dabei reiche körperliche Bewegung allein nicht aus, so Christiane Hagemann und Michael Werner. Die von ihnen entwickelte Vitaleurythmie basiert auf Grundelementen der Eurythmie. Dabei zeigt sich, dass Ergebnisse der Stressforschung diese Arbeit durchaus bestätigen. In ihrem neuen Buch „Vitaleurythmie: Das Anti-Stress-Programm für den Alltag“ stellen sie ein Gesamtkonzept vor, an und mit dem sie schon lange intensiv arbeiten.
Das Buch enthält zunächst einen einführenden Teil, der auch die wissenschaftlichen Hintergründe gut lesbar und anschaulich erläutert. Hierbei geht es darum, sich zu befähigen, individuelle Stressfaktoren und –muster von Fall zu Fall zu erkennen und dabei die Achtsamkeit als grundlegendes Mitwirkungsprinzip wichtig zu nehmen und zu pflegen. Erst daraus könne dann eine den Erfordernissen angepasste Übpraxis entstehen, die auch den Übungsprozess selbst fortwährend reflektiert.
Im Praxisteil des Buches werden Übungen präsentiert, die man auch mit Hilfe eines QR-Codes als Clips im Internet anschauen kann. Sie sind von beeindruckender Einfachheit und Konzentration. Die Übungen sind thematisch gegliedert, so findet man z.B. das M fürs Loslassen und Entspannen, das E für die Abgrenzung, aber auch ganze Übsequenzen für Themen wie Harmonisieren oder Zentrieren. Ein anderes Übungsset richtet sich gegen überzogene Forderungen von außen, die wir verinnerlicht haben: „Sei perfekt!“, „Beeil dich!“, „Streng dich an!“. Vitaleurythmie gibt so den Lebens- und Seelenkräften einen Impuls, eine Unterstützung und wirkt aufbauend.
Das Besondere an dem gelungenen Buch liegt in der Tatsache, dass man sofort beginnen kann die Anregungen umzusetzen – z.B. mithilfe der Videoclips und der zahlreichen Farbfotos - gleichzeitig aber auch Lust bekommt die angeschnittenen Themen zu vertiefen.

Erhältlich ist das Buch z.B. hier: Rudolf Steiner Buchhandlung, Hamburg

(Aktualisiert 05/2016)

Freitag, 20. Juli 2012

Flensburger Hefte - viele in unserem Angebot

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Dienstag, 17. Juli 2012

WIR MACHEN URLAUB!


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Sonntag, 27. Mai 2012

Pfingsten - Steiner-Zitat

"Wo die gemeinschaftliche Wahrheit die verschiedenen Iche verbindet, da geben wir der höheren Gruppenseele Gelegenheit zum Herabstieg. Die Menschen werden das Erdenleben bereichern, indem sie etwas entwickeln, was aus höheren Welten geistige Wesenheiten herniedersteigen läßt. Das ist das Ziel der geisteswissenschaftlichen Bewegung. Das ist in großartiger, gewaltiger Form einmal vor die Menschheit hingestellt worden... Von den Menschen selbst wird es abhängen, wie wertvoll dadurch die Erde für die Zukunft werden wird und wie wirkungsvoll solche Ideale für die Menschheit sein können. Wenn die Menschheit in dieser rechten Weise zu der Weisheit hinstrebt, dann werden höhere Geister sich mit den Menschen verbinden."
GA 98 Natur- und Geistwesen...  S. 100



Montag, 14. Mai 2012

Edition Lionardo - ein kleiner Verlag mit ungewöhnlichem Programm


Ein wirklich schönes und interessantes Angebot bietet die Edition Lionardo aus Wuppertal. Die Bände dieses Verlages sind außerordentlich liebevoll gestaltet und häufig in farbiger Schrift gedruckt. Sehr besonders ist der künstlerisch illustrierte Seelenkalender von Karl König mit Textbeilagen in acht Sprachen - eine ausführliche Kunstmappe. Auch das Buch über das Abendmahl des Lionardo Da Vinci fesselt den Betrachter mit seinen vielen Detailabbildungen. 


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Dienstag, 1. Mai 2012

Die Christengemeinschaft - Zeitschrift - viele Einzelhefte von 1925 bis 2010

Die Christengemeinschaft - Zeitschrift

Kürzlich bekam ich viele Hefte der Zeitschrift "Christengemeinschaft". Die einzelnen Exemplare der unvollständigen Jahrgänge hab ich einzeln aufgenommen. Man findet sie hier:
alle Einzelhefte!Die Trefferliste ermöglicht, dass man die Bilder anklickt und dann entweder das Cover oder das fotografierte Inhaltsverzeichnis sehen kann.
Man kann natürlich auch eigene Suchbegriffe hinzufügen (z. B. "1988") oder die Liste anders sortieren!





Montag, 16. April 2012

Sommertagung der Christengemeinschaft 1925

Manchmal hätte man doch gern eine Zeitmaschine !

Freitag, 6. Januar 2012

Die heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar und ihr Engel...

... als Schutzumschlag eines Buches!

Schön ist doch wie der Engel mit dem einen Finger auf den Stern deutet und mit dem anderen die Hand des  jüngsten Weisen berührt !

Die heiligen drei Könige des Gislebertus
Die heiligen drei Könige des Gislebertus